Burgfäscht 6. Juni 2009

Das Volk hat die Burg zurückerobert!

Nach über zweijährigen Sanierungsarbeiten ist am 6. Juni 2009 die Burgruine mit einem farbenprächtigen Fest der Bevölkerung wieder zugänglich gemacht worden. Nach der offiziellen Übergabe durch Manuela Weichelt-Picard, Regierungsrätin, Hans Gysin, Gemeindepräsident und Leo Luthiger, Vizepräsident der Korporation Hünenberg kehrte rund um die Burgruine das Mittelalter zurück. Trotz Regenwetters vergnügten sich zahlreiche kleine und grosse Besucher und Besucherinnen an den vielfältigen Ständen und Darbietungen. Nicht nur die Ausstellung der Fundgegenstände, auch die alten Mauern im Untergeschoss des Burghauses liessen die Leute staunen. Unterwegs waren auch Mittelalterliche Leute, so etwa die Bettlerin, welche gebückt und vor sich hinjammernd umhergeht. Die junge Magd, welche, in Holzschuhen den Burgplatz wischend, leise über die unordentliche Hünenberger Bevölkerung schimpft. An den vielfältigen Handwerk-Ständen konnte man sein handwerkliches Geschick auf die Probe stellen. Und bei der mittelalterlichen Küche oder beim Bierbrauer konnte nicht nur zugeschaut, sondern auch degustiert werden.

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Schlattwäldli online!

Website VorschauWeitere Informationen zur Wohnsiedlung "Schlattwäldli" sind unter Immobilien aufgeschaltet. Neben Mietzinsbandbreiten, Terminplan und Baustellenkamera finden Sie im Situationsplan auch den Schemaschnitt aller sechs Häuser mit Etagenplan.

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Korporations-Gemeindeversammlung 29.4.2009

An der vom 84 stimmberechtigten Korporationsbürgerinnen und Korporationsbürgern besuchten Versammlung wurde allen Anträgen des Verwaltungsrates ohne Gegenstimme zugestimmt.

Die Jahresrechnung konnte mit einem Ertragsüberschuss von rund Fr. 30'000 abschliessen. Für das laufende Jahr wird ebenfalls mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

Die zwei Aufzugsanlagen im Hochhaus Lindenbergstrasse 12 genügen den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr und müssen saniert werden. Die Gesamtsanierung wird auf zwei Jahre verteilt. Die Kreditbegehren über total Fr. 190'000.- wurde ohne Gegenstimme genehmigt.

Die Versammelten hatten über ein zukunftsweisendes Projekt zu befinden. Sie ermächtigten den Verwaltungsrat, die Interessen der Korporation Hünenberg durch Mitgliedschaft und Einsitznahme im Verwaltungsrat der BiEAG aktiv wahrzunehmen. Sie sagten einstimmig Ja zu einem Darlehen in der Höhe von 2 Millionen Franken zur Finanzierung des Biomasse-Heizkraftwerks in Hünenberg. Das Biomasse-Heizkraftwerk wird von der Biomasse-Energie AG (BiEAG) betrieben, an dem die Korporation Hünenberg sowie die Elektro-Genossenschaft Hünenberg zu gleichen Teilen beteiligt sind. Als Grossinvestor mit 4 Millionen Franken konnten die CKW gewonnen werden. Für Private besteht die Möglichkeit, bis zum 15. Mai 2009 Aktien zu zeichnen. Korporationspräsident Thomas Suter fordert die Anwesenden auf, in die Zukunft zu investieren und Aktien zu zeichnen.

Für den Bau des Biomasse-Heizkraftwerkes wird die Korporation Hünenberg rund 11'000 m2 Land im Baurechtsvertrag an die BiEAG ab. Auch diesem Antrag stimmten die Anwesenden ohne Gegenstimme zu, sowie dem Antrag zur Zusicherung der Wärmeabnahme für das Hochhaus an der Lindenbergstrasse.

Nach den offiziellen Traktanden informierte Korporationspräsident Thomas Suter über das Burgfäscht, welches nach Abschluss der Konservierungsarbeiten am 6. Juni 2009 bei der Burg Hünenberg stattfindet. Um 10.00 h wird im Festzelt an der Burgstrasse die konservierte Burg offiziell übergeben. Bis 17.00 h werden auf dem Festareal ein mittelalterlicher Markt und ritterliche Attraktionen für Unterhaltung sorgen.

Spatenstich "Schlattwäldli"

Spatenstich Wohnsiedlung "Schlattwäldli"

Am Montag, 16. März 2009 erfolgte der Spatenstich zur Wohnsiedlung "Schlattwäldli". Unter Anwesenheit von Behördenmitgliedern, und zahlreichen interessierten Anwohnern erklärte Korporationspräsident Thomas Suter die Arbeiten zum Bauvorhaben als gestartet. Bereits sind die Bagger aufgefahren und haben die Arbeit aufgenommen. Erstellt werden 72 Wohnungen in sechs Gebäuden. Mit der geplanten Holzfassade bringt die Korporation als Waldbesitzer die Verbundenheit mit dieser Materie zum Ausdruck. Die ersten Wohnungen sollten im Herbst 2010 bezugsbereit sein.

Korporations-Gemeindeversammlung 3.10.2008

Korporationsgemeindeversammlung mit Erneuerungswahlen, 3. Oktober 2008, Rest. Wart, Hünenberg

An der Korporationsgemeindeversammlung vom 3. Oktober 2008 hatten die anwesenden 71 Korporationsbürger und -bürgerinnen nebst der Wahl des Rates über zwei weitere Traktanden abzustimmen. Als Nachfolger für die abtretende Finanzchefin Karin Weibel wurde Bernhard Bütler gewählt. Die übrigen Ratsmitglieder sowie die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission und die Schreiberin wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Das Hauptaugenmerk des Abends lag auf der Genehmigung des Baukredites von Fr. 34'860'000 für die Erstellung der Wohnsiedlung "Schlattwäldli". Das Projekt wurde den interessierten Anwesenden durch die Architekten ausführlich präsentiert. In der Wohnsiedlung sollen insgesamt 73 Mietwohnungen, davon 44 Wohnungen nach den Normen des Wohnbauförderungsgesetzes des Kantons Zug, erstellt werden. Die Präsentation der Siedlung überzeugte die Stimmberechtigten und sie genehmigten ohne Gegenstimme den Kreditantrag. Ebenfalls gutgeheissen wurde die Anpassung des Besoldungsreglementes.

Vor Beendigung der Versammlung durfte Korporationspräsident Thomas Suter die Gratulation für 20 Jahre Tätigkeit im Korporationsrat entgegennehmen. Nach 16 Jahren als Schreiber hat er nun während vier Jahren als Präsident die Geschäfte der Korporation Hünenberg geleitet.

Archäologen auf der Spur von Rittern

Artikel der Neuen Zuger Zeitung vom Freitag 11. Juli 2008

Article_NeueZuger159_Ritter.jpgDie Grabungen bei der Burgruine Hünenberg fördern Märchenhaftes zu Tage. Ein ritterlicher Handschuh lässt die Archäologen spekulieren.

Nicht schlecht gestaunt haben die Archäologen, als sie in den Überresten der Burg Hünenberg vor kurzem einen eisernen Handschuh entdeckten. Mit so einem spektakulären Fund hatten sie
nicht gerechnet. «Es handelt sich um den Panzerhandschuh eines Ritters aus dem 14. Jahrhundert», beschreibt Adriano Boschetti-Maradi vom Zuger Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Direktion des Innern, das Fundstück.

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